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 Zuverlässigkeit Vergaser/Einspritzer

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adiozonkelz



Anzahl der Beiträge : 2
Ort : Burg
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BeitragThema: Zuverlässigkeit Vergaser/Einspritzer   Di Apr 06, 2010 2:43 pm

Hallo zusammen...

Ich bin hier neu im Forum und hab eine Frage an alle sie schon länger eine GT 650 fahren
Ich bin hab irgendwo mal ne GT 650 R gefunden und die hat mir zumindest optisch und von den Leistungsdaten her schon ma Super gefallen und zum wiedereinsteigen scheint die mir ganz gut geeignet zu sein. Ich würde mir da ne gebrauchte zulegen wollwn
ABer ich hab im Internet schon einige berichte gelesen die mir da doch zu denken geben, deswegen würden mich eure erfahrungen mit dem mopped sehr interessieren wie zuverlässig und haltbar die GT 650 R jetzt wirklich ist.
Denn ich keinen Bock drauf das die Karre dann alle 1000 km auseinander fällt oder weg gammelt oder ... bei 10000km schon den 3. Motor oder solche geschichten.
ich bin auf eure berichte gespannt.
Auch die laufleistung wäre interresant
Vielen dank schon mal
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Gabriel



Anzahl der Beiträge : 17
Ort : Wien
Anmeldedatum : 13.04.09

BeitragThema: Zuverlässigkeit Einspritzer   Do Apr 08, 2010 11:54 am

Hallo erstmal,

Zu der Zuverlässigkeit der Vergassermodele kann ich dir leider keine Erfahrungswerte geben, aber was ich hier im forum gelesen habe, gibts da kein problem, wenn du alle Qualitätssicherungs massnahmen beachtest bzw die durchgeführt wurden(SLS und zylinder). Genauers darüber findest du hier im Forum.

Zur Laufleistung... Gaub hier im forum gibts welche schon mit 100.000km drauf und das Ding Läuft und bei einem ist der motor, glaub bei 65.000km eingegangen. Also alles im normalen rahmen.


Ich selber fahr seit fast einem Jahr/ca5000km(ja bin letztes jahr leider viel zu wenig zum fahren gekommen) ein 08 Einspritzer Model.War Aussteller mit 7km drauf. Bis auf ein anfängliches Proplem bei der Gasanahme das ich im rahmen des 1000km service hab beheben lassen habe, fahre ich absolut problem und Pannenlos. Und beim auswinter hab ich einfach die geladene Batterie angeschlossen einmal den Starter gedrückt und hatte ein Lächeln im Gesicht.Bin davor eine GS 500 mit Vergasser gefahren, wo ich immer erst den Vergasser fluten musste nach der Winterpause.Dann noch schnell Luftdruck kontrolliert und perfekt mit einer 300km Tour in die Saison gestartet. Der Ölverbruach ist gleich 0. Auch wenn ich etwas sportlicher fahre. Im Vergleich zum meiner alten GS500, wo du hin und wieder etwas nachfüllen musstest wenn du sportliche Gangart an den Tag gelegt hast. Keine Anzeichen von Rost(bin in der Regel von März/April bis Anfang November Allwetterfahrer und auch keiner der dauernd putzt und dreck enfernt), Motorischen problemen oder was sonst noch auf einem zukommen kann.

Ach ein kleines Problem habe ich noch gefunden der Kupplungszug reibt sich am rahmen auf. Habe ich einstweil mit einen stück Panzerschlauch und 2 Kabelbinder ruhig gestellt(weiter aufwetzen verhindern) und lass ich mir im rahmen des nächsten service auf garantie tauschen und dann gleich Panzerschlauch zur sicherheit drauf und gut ists.


Natürlich ist jedes Motorrad nur so Standfest, wie der Besitzer es pfelgt. Motor immer schön warm fahren bevor man richtig Gas gibt. Immer brav Service intervalle einhalten, Kette ölen damit der treibsatz auch schön lange hält und regelmässig Flüssigkeitsstände kontrollieren. Auch würde ich von dauer Vollgas Autobahnfahrten abstand nehmen... sowas tut einen motor nicht gut, egal was für ein Motorrad man hat. Ein bisserl technisches Grundverständniss bzw Hausverstand sollste man als Besitzer eines KFZ an den Tag legen und sein Gefährt nicht zu Tode reiten und es dann auch die Marke schieben.

Obwohl es viele negative Meinungen zu Hyosung gibt habe ich es riskiert mir eine zu kaufen. Ich bin begeistert und bereue es nicht. Ist ein Tolles Motorrad zu einem anständigen Preis, das sowohl alltags als auch Tourentauglich ist. Auch Leistung bietet es genug, wenn man nicht auf der Rennstrecke fahren will.

Und Problme kann man mit jeder Marke haben. Mein Bruder hatte mal eine Farbriksneue Kawa Versys mit ABS wo sich nach ca 1,5 Jahren(bis dahin kein problem) irgendwas am Kabelstrang für die elektronik durch irgendwas aufgerieben hat. Faszit.... er kommt nach der Arbeit Heim und das Motorrad hatte eine spontane Selbstentzündung... Totalschaden. Jetzt hat er eine Triumph Tiger hat sich den Vorführer genommen nach einem Jahr kaputte Ventildeckeldichtung wurde auf garnatie getauscht. Davor ging die Tachoeinheit ein, auch auf garantie getauscht. Also probleme kannst mit jeder Marke haben.

Sprich die Einspritzer sind zu empfehlen. Und wenn man eine fähige Werkstätte hat werden alle Kinderkrankheiten(soweit welche auftreten) beim 1000km service behoben und man hat ein solides Motorrad, das dir bei richtiger Pflege viel Freude bereitet.

Beim Gebrauchtkauf gelten die Üblichen dinge:
-Ist der Motor auch kalt bevor du deine probefahrt antritts(wenn nicht wollen die meist was verschleiern)
-Ist das service Heft vorhanden und alle intervalle eingehalten?
-Gültiges Pickerl/TÜV den Letzten Prüfbericht begutachten.
-Bei vergassermodellen der Hyo wurden die Qualitätssicherungsmassnahmen durchgeführt.
-Beim Kauf beim Händler versichern, ob es ein komissions verkauf oder direckt vom Händler ist(1 jahr Gewährleistung kann ja nie schaden bei einer gebrauchten)
-Suche nach Un/Umfallspuren
-Wie sehen die verschleissteile aus(etweilige zusatzkosten. Zb Neue Bremscheiben können teuer kommen. am besten informieren wie dick die sein müssen und mit micrometer schraube bzw schiebeleere und 2 münzen dicke kontrollieren)
-Flüssigkeitsstände kontrolieren. Ist zu wenig Öl drinnen weist der hat sich nicth um sein Motorrad gekümmert. zuwenig kühlflüssigkeit -> achtung eine leerlaufende pumpe geht schnell kaputt und der motor kann durch überhitzung auch was abbekommen haben.
-Einen blick in den tank werfen ist rost zu sehen.
- tritt wo öl aus? motor, gabelholme (vor und nach der probefahrt machen vorher wegwischen kann jeder Razz)
-Wenn man selber sich mit der technik nicht auskennt jemanden mitnehmen der sich auskennt
-Wärend der probefahrt zu kontrollieren. Fährt das Motorrad gearde aus... pendelt es(wackelt der lenker hin und her)
Das lenkopf lager lässt sich bei der hyo schwer vor der fahrt testen da die keinen hauptständer hat.
-Ein Öamtc/Adac ankaufstest kann nie schaden
-KA ob ich noch was Vergessen haben

MFG Gabriel
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adiozonkelz



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BeitragThema: Re: Zuverlässigkeit Vergaser/Einspritzer   Do Apr 08, 2010 1:19 pm

Vielen dank für deine Einschätzung.
Ich hoffe das hier noch weitere GT fahrer ihre erfahrungen hier mit mir teilen.... cheers
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BeitragThema: Re: Zuverlässigkeit Vergaser/Einspritzer   Heute um 4:04 am

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